Hybrides Management von IT-Infrastrukturen und Cloud-Migrationen: Die Stärken & Schwächen von MSPs verstehen

Andy Mär 6, 2018
Hybrides Management von IT-Infrastrukturen und Cloud-Migrationen: Die Stärken & Schwächen von MSPs verstehen

Viele Unternehmen haben den Sprung gewagt und ihre IT-Infrastruktur komplett oder zum Teil in die Cloud verlagert und somit ihre Effizienz, Skalierbarkeit, Agilität und Flexibilität enorm erhöht. Doch der Umzug in die Cloud ist nicht immer so einfach, glauben Sie mir.

Bei einer vor Kurzem von SolarWinds im öffentlichen Sektor durchgeführten Umfrage gaben 96 % der Befragten an, dass sie im letzten Jahr Anwendungen und Infrastruktur in die Cloud verlagert hätten. 29% jedoch hätten einige dieser Anwendungen und Infrastrukturen aufgrund von Sicherheits- und Complianceproblemen, nicht zufriedenstellenden Leistungen oder technischen Schwierigkeiten wieder zurück ins Unternehmen geholt.

Verstehen Sie mich nicht falsch, die Cloud ist sicher – und häufig sicherer als eine On-Premises-Lösung. Für eine reibungslose Migration muss man jedoch noch vor dem Umzug die Sicherheitsaspekte kennen um die Sicherheit zu maximieren.

Die Herausforderungen von Hybrid-Lösungen

Folge einer immer mehr von Hybrid-Modellen geprägten Welt ist, dass – läuft einmal mit der IT etwas schief (und natürlich tut es das – das hat Technologie nun einmal an sich!) – es sehr schwer ist, die Ursache des Problems zu finden. Ohne vollständigen Überblick über alle Netzwerkbereiche ist das wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

IT-Manager benötigen eine umfassende Übersicht über das Netzwerk, die Einblick in Ressourcen und Anwendungen bietet, wo auch immer sie sich befinden. Dabei müssen alle Bestandteile ihrer Netzwerke sichtbar sein, einschließlich Virtualisierung, Speicher, Anwendungen, Server, Cloud und Internet Provider, Nutzer usw.

Dadurch können sie nicht nur auf Probleme reagieren, sondern auch proaktiv handeln. IT-Manager können sich Vorhersagemodellen bedienen, um Probleme insgesamt zu vermeiden. Durch Erfassung und Analyse aller Netzwerk- und Systemdaten können IT-Manager anhand von Trends und anormalen Mustern besser vorhersagen, wann es möglicherweise zu Kapazitätsproblemen und Ausfällen kommt, und können Maßnahmen zur Behebung von Problemen noch vor ihrem Auftreten ergreifen. 

Erforderliche Fähigkeiten

Zur Lösung dieser komplexen Probleme gehören die zur Verwaltung von Hybridumgebungen, von Web-Scale-Infrastrukturen und von Netzsicherheit erforderlichen Fähigkeiten zu den wichtigsten in Zukunft benötigten Kompetenzen. Sämtliche Unternehmen – einschließlich Service Provider – tun sich schwer damit sicherzustellen, dass die richtigen Kompetenzen und Fähigkeiten zur Umsetzung der „Cloud first“-Strategien ihrer Kunden und zur Bewertung, Migration, Sicherung, Verwaltung und Optimierung ihrer Hybrid-IT-Umgebungen vorhanden sind.

Gartner zufolge sind 25 % der befragten Unternehmen derzeit dabei, Kompetenzen und Fähigkeiten für die Verwaltung von öffentlichen Hyperscale-Clouds im Zusammenspiel mit ihren bestehenden Rechenzentrumsumgebungen aufzubauen. Trotz dieser geringen Anzahl ist der Anteil der unzufriedenen Referenzen höher als im Zusammenhang mit traditionellen Umgebungen (prozentual mehr als doppelt so viele unzufriedene Kunden; siehe nachstehendes Schaubild).

Zufriedenheit mit Anbieter von Hybrid IT Architektur

Um den Schwierigkeiten mit Blick auf die Sicherstellung der Verfügbarkeit der für eine konsistente und globale Verwaltung nötigen Fähigkeiten, Tools und Prozesse zu begegnen, ist es wichtig, traditionelle Managed Service Provider und Nischenanbieter unter Berücksichtigung spezifischer Anwendungsfälle zu bewerten. Ich empfehle die Prüfung formaler Nachweise ihrer Kompetenzen und Dienstleistungskapazitäten zusammen mit vertraglichen Garantien betreffend Lieferzeiten und Mitarbeiter-Qualität/-Quantität. 

Unzufriedene AWS und Azure Kunden

Folglich überrascht es nicht, dass Outsourcer Schwierigkeiten mit der Durchführung der Projektarbeit im Zusammenhang mit „Cloud first“-Strategien (Bewertung und Migration) haben. Dies wirkt sich sehr negativ auf die Initiativkraft des Kunden und die allgemeine Kundenbeziehung aus. Zur Lösung dieses Problems ist es unverzichtbar, die Kompetenzen von Managed Service Providern mit den Kompetenzen spezialisierter Cloud-Migrationsanbieter unter Zuhilfenahme von entsprechendem Material, das Einblick in den Markt liefert, zu vergleichen. Ferner sollten Sie eine klare Aufgabenbeschreibung sowie Vorgaben für Governance, Leistungen, Zeitrahmen und die Beseitigung bestehender Kosten erarbeiten.

Wie schon gesagt, ist das Management der IT-Infrastruktur und der Migration in die Cloud keine leichte Aufgabe. Es gibt viel zu lernen, doch es ist wichtig, die Sache richtig anzugehen, denn die Cloud ist heute nicht mehr wegzudenken

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