Interview mit nine Kunde Matthias Isler von GetYourLawyer

Interview mit nine Kunde Matthias Isler von GetYourLawyer

Matthias Isler ist CTO & Co-Founder beim Startup GetYourLawyer in Zürich. Im Interview mit Thomas Hug, dem Gründer von nine, sprechen sie über Skalierung und Kostenersparnisse im Zusammenhang mit einer Migration auf Container Technologie. GetYourLawyer ist seit über drei Jahren bei nine mit einer traditionellen Applikation, basierend auf gemanagten VMs, welche nun auf Google Cloud migriert wurde auf das nine Managed Google Kubernetes Angebot von nine.

Matchingtechnologie um den passenden Anwalt zu finden

Direktlink zur Aussage, was GetYourLawyer macht: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=22

In der Schweiz gibt es über 10'000 registrierte Anwälte. Für die Kunden, welche einen Anwalt brauchen ist es praktisch unmöglich zu wissen, welcher Anwalt wann verfügbar ist und die Zeit hat, das Problem vom Kunden am effizientesten zu lösen. GetYourLawyer hat eine Matchingtechnologie entwickelt, welche für jeden Fall genau den passenden Anwalt findet. Der Kunde kann auf der Plattform verschiedene Angebote von verschiedenen Anwälten vergleichen und spart so Zeit und Kosten. Nicht um den Anwalt zu finden, welcher am günstigsten arbeitet, sondern weil so ein Spezialist gefunden wird, der den entsprechenden Fall effizient und somit in kürzester Zeit erledigen kann. Bereitgestellt wird das Angebot in Form von einer Plattform, auf der Anwälte und Kunden online zusammenarbeiten können. Integriert ist auch eine fortlaufende Übersicht über alle Kosten, welche während der Zusammenarbeit anfallen und die daraus folgenden Rechnungen können direkt online bezahlt werden.

Entscheidung, die Plattform auf Container Technologie umzubauen

Direktlink zur Aussage: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=82

Die Entscheidung, die Applikation umzubauen und für Container Technologie bereit zu machen sowie die schlussendliche Migration auf Google Cloud hat verschiedene Gründe. Das Startup GetYourLawyer hat für die nächsten Jahre grössere Werbekampagnen geplant, bei welchen punktuell mit höherem Volumen auf der Plattform gerechnet wird. Um diese Last abzufangen muss die Plattform skalierbar sein, da es sich GetYourLawyer als Startup nicht leisten kann, Unmengen an Infrastruktur bereitzustellen um diese Lastspitzen und das Wachstum abzufangen. Die Plattform muss automatisch skalieren können. Weiter gab es mit der alten Infrastruktur im Zusammenhang mit Deployments ebenfalls Probleme, da der Build Prozess direkt auf den VMs ausgeführt wurde. Ebenfalls hatten die Softwareentwickler von GetYourLawyer keine Kontrolle über die Infrastruktur, d.h. für jedes Problem oder jede Änderung waren sie auf den Support von nine angewiesen, was umständlich und aufwändig war. Als letzter Hauptgrund, der für die Migration sprach war die Tatsache, dass sie die Entwicklungsumgebungen lokal komplett nachbauen mussten, damit diese möglichst der Infrastruktur entsprachen, welche sie in der Produktion hatten. Diese Arbeiten sind sehr umständlich und skalieren nicht wenn neue Softwareentwickler zum Team stossen.

Google Cloud als Anbieter ausgewählt

Direktlink zur Aussage: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=156

Die Kunden von GetYourLawyer sind Anwälte und die Kunden von den Anwälten. Diese speichern ihre Daten auf der Plattform von GetYourLawyer. Dabei handelt es sich um hochsensible Kundendaten, weshalb es von Anfang an klar war, dass diese Daten auch in der Schweiz gehostet werden müssen und dies auf Schweizer Server. Das schloss AWS schon mal aus. Die Entscheidung für die skalierbare Container Technologie brachte sie schlussendlich auf Google Cloud, welche mit ihrer Implementation von Kubernetes (Google Kubernetes Engine GKE) eine native Lösung anbietet, welche aus der Sicht von Matthias Isler etablierter und zukunftsträchtiger ist wie 3rd Party Implementationen von Amazon oder anderen Anbietern wie RedHat mit OpenShift.

Managed Cloud Anbieter als Unterstützung

Direktlink zur Aussage: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=199

Cloud Umgebungen wie AWS oder Google Cloud bieten praktisch alle Möglichkeiten mit hunderten von verschiedenen Services und tausenden Konfigurationsmöglichkeiten. Das führt dazu, dass man im Prinzip alles selber machen kann aber mit einer sehr hohen Komplexität. Das bedeutet, dass man als Software Entwickler keine Möglichkeit hat, dahinter zu blicken und zu verstehen, was es alles für Möglichkeiten gibt, geschweige denn, eine solche Infrastruktur sicher oder hochverfügbar zu betreiben. Laut Matthias Isler müssten sie dafür selber Engineers anstellen, welche in diesem Bereich tätig sind. Diese Kosten können sie sich als Startup aber nicht leisten. Die Alternative ist, dass man mit einem Partner wie nine zusammenarbeitet, für was sie sich nun entschieden hätten, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können.

Warum nine als Partner

Direktlink zur Aussage: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=251

Matthias Isler arbeitet schon seit über acht Jahren mit nine zusammen in verschiedenen Projekten und jetzt mit GetYourLawyer auch schon seit drei Jahren. Er war grundsätzlich immer sehr zufrieden gewesen mit der Leistung, die sie von nine bekommen haben. Die Zusammenarbeit mit dem Support war gut und sie hätten sich auch immer kompetent betreut gefühlt. Weiter gibt es in der Schweiz nur wenige Anbieter, welche gemäss Matthias Isler kompetent in der Lage sind, einen Managed Cloud Service anzubieten. So fiel die Entscheidung auf nine als Partner.

Erwartungen erfüllt

Direktlink zur Aussage: https://youtu.be/gkatT2QIVPE?t=290

Die wichtigste Erwartung von Matthias Isler war, dass sie sich nach der Migration wieder auf ihr Core-Business fokussieren können, was die Software Entwicklung sei. Weiter wollten sie die Flexibilität haben, die Infrastruktur in einem sinnvollen Rahmen selber ausbauen können. Das bedeutet, wenn sie neue Extensions brauchen oder kleinere Konfigurationsänderungen vornehmen wollen, möchten sie dies selber vornehmen können. Dies sei nun dank der Container Technologie möglich, da der Kunde dort die Kontrolle über den Inhalt der Container hat, was bei traditioneller Infrastruktur üblicherweise nicht angeboten wird.

Rückblickend ist Matthias Isler zufrieden mit dem Verlauf vom Migrationsprojekt und seine Erwartungen wurden erfüllt! Wir freuen uns, sobald man den Erfolg von GetYourLawyer auch an den Statistiken vom Autoscaler erkennen kann und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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Thomas Hug

CEO @ nine