Supertext

Wie wir mit Supertext die Colocation für einen neuen GPU-Cluster entwickelten

Für den Relaunch von supertext.com brauchte Supertext einen neuen GPU-Cluster mit mehr Stromkapazität, als die bestehende Colocation-Umgebung bieten konnte. Wir richteten einen neuen Standort mit aufgerüsteter Stromkapazität ein und verbanden beide Rechenzentren per Intersite Connect für standortübergreifende Redundanz.

Kunde
Supertext
Branche
Künstliche Intelligenz & Sprachdienstleistungen
Website
Supertext
Datum
März 2026

Die Herausforderung

Supertext, einer der führenden Language-AI-Spezialisten im DACH-Raum, betreibt seit Jahren eigene Server in einer Colocation-Umgebung. Für den Relaunch von supertext.com baute das Team ein komplett neues Produkt auf Basis von State-of-the-Art-LLMs und beschaffte dafür noch mehr leistungsstarke Server mit modernen GPUs. Schnell wurde klar, dass die bestehende Colocation-Umgebung an ihre Grenzen kommen würde, weil die verfügbare Stromkapazität für einen GPU-Cluster dieser Grössenordnung schlicht nicht ausreichen würde. Die Kapazitäten im bestehenden Datencenter auszuweiten, war keine Option: Die verfügbaren Racks waren zu klein für die neue Hardware, eine Lösung von der Stange gab es daher nicht.

Die Lösung

Die Lösung war ein Umzug in ein anderes Rechenzentrum. Diese Flexibilität ist bei uns kein Zufall: Als Betreiber zweier Rechenzentrumsstandorte in Zürich können wir Kundinnen und Kunden je nach Bedarf den passenden Standort anbieten – ein Vorteil, der sich für Supertext später auch bei der standortübergreifenden Redundanz auszahlen sollte. Doch mit dem neuen Standort allein war es nicht getan: Eigens für Supertext rüsteten wir die Stromkapazität der Racks auf, sodass die Anwendung unter anderem auch gegen Hardwareausfälle innerhalb des Racks abgesichert ist. Für noch mehr Ausfallsicherheit richteten wir zusätzlich einen Intersite Connect ein, der die Racks an beiden Standorten miteinander verbindet: Damit kann Supertext mit der gleichen Applikation auf Ressourcen an beiden Standorten zugreifen und somit Redundanz nicht nur innerhalb des Racks, sondern auch über Standortgrenzen hinweg sicherstellen.

Das Ergebnis

Supertext ist über die Jahre gewachsen und mit dem Unternehmen auch seine Hosting-Anforderungen. Gemäss Supertext haben wir uns dabei als Partner erwiesen, der die Probleme seiner Kundschaft wirklich versteht und gemeinsam mit ihr die richtige Lösung entwickelt. Was bleibt, ist eine Partnerschaft, in der Lösungen nicht von der Stange kommen, sondern gemeinsam entstehen.

Der grosse Vorteil bei Nine ist: Wenn es eine Lösung noch nicht gibt, entwickeln wir sie gemeinsam. Als klar war, dass die neuen GPU-Server, die uns vorschwebten, nicht in zusätzliche Racks unserer bestehenden Umgebung passen würden, hat Nine Flexibilität und Can-Do-Attitude bewiesen. Durch die Entstehung eines zweiten Standorts mit zusätzlichen Stromleisten wurden wir nicht nur den neuen Hosting-Anforderungen gerecht, sondern sind auch noch ausfallsicherer geworden. So arbeitet man gerne zusammen.

Florian Schottmann
CTO

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