Ist Internet of Things auch mit nine möglich

Melanie Okt 23, 2016

Das Internet of Things (IoT) beschreibt eine Technologie mit “intelligenten Gegenständen”, die den Menschen bei seinen Tätigkeiten unterstützen und sein Leben einfacher gestalten soll - und das ohne abzulenken oder aufzufallen. Es handelt es sich hierbei um die Vernetzung von physischen Objekten mit einer virtuellen Repräsentation.

Was gehört zum IoT?

Neben Aktivitäts- und Fitness-Trackern, die unter die Kategorie Wearables fallen, gehören beispielsweise auch Heizsysteme oder Ortungsgeräte zum Internet der Dinge. So kann bereits heute die Temperatur zu Hause gemessen und reguliert, Fernseh- und Musikgeräte, Storen, Überwachungsanlagen oder die Beleuchtung bedient werden. Leere Kühlschränke bestellen selbstständig Lebensmittelnachschub, Bierfässer informieren über die verbleibende Inhaltsmenge und Druckgeräte stellen den Papier- oder Tonerstand fest und informieren den Servicetechniker oder die IT Abteilung.

Hinzu kommen medizinische Geräte, die ihre Träger überwachen und in lebensbedrohlichen Situationen umgehend einen Notdienst oder Arzt kontaktieren. Auch Autos, die in kritischen Situationen das Bremsen übernehmen oder beim Einparken helfen und sich vorab über Staumeldungen oder Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke informieren, können dem Internet der Dinge zugeordnet werden. Eng verwandt ist damit auch das Thema „Industrie 4.0“, wo es hierbei jedoch hauptsächlich um B2B-Kommunikation geht. Die Liste der Möglichkeiten lässt sich endlos weiterführen und wir sind noch immer erst am Anfang.

Das Beispiel “petpointer”

Die Hergtech AG vertreibt einen innovativen GPS-Tracker, mit dem die Position des eigenen Haustieres bis auf wenige Meter geortet werden kann und somit jederzeit abrufbar ist. Das Gerät am Halsband des Tieres sendet per Mobilfunk die Position via HTTP in wählbaren Intervallen an die bei nine gehosteten Server.

Technisch wird dies folgendermassen umgesetzt:

Petpointer / GPS: Die geografische Position wird mittels Satellitensystem regelmässig am Halsband ausgewertet und via M2M (machine to machine) an den Server gesendet. Dazu wird das GSM-Netz genutzt. Der Tracker ist dabei so ausgelegt, dass er beliebig viele Anfragen - auch im Ausland - zulässt. Es entstehen dabei keine Roamingkosten für den Endkunden, sodass petpointer in über 220 Ländern funktioniert.

Server: Die gesammelten Daten werden auf einer von nine bereitgestellten Hosting-Infrastruktur in der Schweiz gesammelt und geprüft. Bevor die Information dem entsprechenden Kunden von petpointer angezeigt wird, wird durch die Zuordnung der Telefonfunkzelle verifiziert, ob der Standort wirklich in ebendieser Zelle liegt. So können Abweichung, d.h. falsche Daten, ausgesondert werden.

Kundengeräte: Via der Webseite oder der App können die Nutzer von petpointer den Standort Ihres Haustieres jederzeit von den nine-Servern abrufen. Ist der Kunde gerade online, wird die neueste Standortinformation live auf dem jeweiligen Gerät angezeigt.

Kunden von Petpointer können ausserdem Benachrichtigungen definieren, die ausgelöst werden, wenn sich das Tier beispielsweise nicht mehr im vordefinierten Bereich befindet oder wenn der Batteriestand des petpointers knapp wird. In beiden Fällen wird der Kunde per E-Mail informiert.

Die umfassende und stabile Infrastruktur von nine zusammen mit dem petpointer Gerät sorgen dafür, dass das eigene Haustier jederzeit auffindbar bleibt. nine bietet insofern keine direkten Internet of Things Dienstleistungen an, jedoch können wir als Plattform für IoT-basierte Produkte dienen und durch unsere flexible Hosting-Infrastruktur und unsere grosse Erfahrung eine stabile Basis für alle möglichen Produkte bieten.

Wir haben für Sie 9 wichtige Tipps zusammengestellt, welche Sie beim Entwickeln Ihres IoT Projekts beachten sollten [Checkliste]:

Checkliste für IoT Entwickler

 

IoT vs. WoT - was ist der Unterschied? Ja, Sie haben richtig gelesen - es gibt das Internet of Things und das Web of Things. Doch was ist das WoT und worin unterscheiden sich diese beiden Technologien? Hier geht's zu unserem Blogartikel dazu.